Dienstag, 21. September 2010

Young Rebel Set - dto.

erschienen am 6. August über das GHVC



Was ist das da ein Album eine EP? Bei acht Songs ist das schwer zu sagen. Zu dem gibts das "Ding" auch nur als Download oder Vinyl. Ja und dieses "Ding" gibt es schon ne ganze Weile aber ich habe mich jetzt entschlossen eine Review darüber zu schreiben. Da ich heute morgen in schönster Spätsommersonne zum arbeiten fuhr und es so gut passte. Here we go...

Young Rebel Set sind eine mehr oder weniger klassische Indiefolk-Band aus England. Hört sich extrem unspannend an. Man denkt direkt an die unzähligen Maximo Park oder Art Brut Imitate wie sie vor zwei Jahren den Musikmarkt überfluteten. Was wirklich Neues machen die Jungs aus Nordengland jedoch auch nicht wirklich. Sie spielen immer genau zwischen Dylan und dann doch Britpop Größen wie Oasis. Wenn man es verschubladen will dann aber in eine Schublade in der der Boden Guinness verklebt, und die gefüllt ist mit 60er und 70er Platten. Ein Erstling für den Pub Abend bei dem nicht viel gesprochen wird.

Der Erstling (haha ja so nen wir es ab sofort) von Young Rebel Set startet mit der Single "If I Was" , welche mit toller Steelguitar einfachen aber genialen Texten daher kommt. Es muss ja nicht immer alles kompliziert sein besonders nicht im Pub. "And if I was a rich man I'd buy you flowers every day but I am a poor man so I'll pick them on the way". So schön kann einfach sein.
Sehr guter Song als Opener. Dem Gesang hört man seine nordenglische Herkunft an und wirkt dadurch nur noch authentischer. Die Songs wechseln zwischen Britpoppigen Stücken wie "Won't Get Up Again" und eher folkigen Balladen wie "Bagatelle". Die Britpop Nummern erinnern sehr an Oasis. Da verwundert es nicht das Young Rebel Set auch vom Oasis Management entdeckt wurde. Abgerundet abgeschlossen wird der Erstling durch "Billy Died" ein erst sehr zurückhaltende Ballade die sich immer mehr Aufbaut aber dann ist leider auch Schon Sperrstunde im Young Rebel Set Pub... und die kommt bekanntlich immer wenns am schönsten ist.

Im Großen und Ganzen nichts Neues aber extrem gut für Altes. Nicht komplex sondern vorsätzlich simpel. Das ist genau das was die Platte so gut macht. Da ist es auch egal ob es ein Erstling, ein Album, eine EP oder was auch immer ist. Es gibt Doppelalben die weniger gute Songs bieten als dieses Ding ;-). Daher 4 von 5 Sternen Und jetzt nochmal durchhören... Spielzeit ca. ein Bier und wenn mans eilig hat vielleicht auch zwei Biers. Prost! ääähm Quatsch CHEERS mein ich!

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