Freitag, 17. Juni 2011

Bon Iver -Bon Iver, Bon Iver

erchien am 17.Juni über 4AD/Beggars
Drei Jahre ist es schon her da hat uns Justin Vernon mit dem wunderbar melancholischen Album "For Emma, Forever Ago" überrascht. "Flume" und "Blindsided" höre ich daraus immernoch sehr gerne. Jetzt steht das zweite Werk der Songwriter-Band aus Wisconsin in den Startlöchern. Es heisst "Bon Iver, Bon Iver" quasi doppelt selbstbetitelt.

Das Konzept des Album lässt sich schon aus der Trackliste erahnen große Songs über mehr oder minder kleine Städte in den Staaten. Die Tracktitel sind zum Teil Namen von amerikanischen Städten. Das Album vermittelt einem die Weite und die Sehnsucht eines großen weiten Landes. Dabei ist es unheimlich entspannt, der perfekte Soundtrack um mit einer amerikanischen Spritschleuder den Norden der Vereinigten Staaten zu druchqueren. Aber leider auch nur dafür. Also quasi ein Heimatalbum für Vernon, wenn der Begriff bei mir nicht so negativ besetzt wäre. Die ständige Dopplung der Gesangsparts von Vernon geht mir persönlich nach dem dritten Lied in Folge dann doch auf die Nerven. Sie verpasst den Songs einen transzendenten Anstrich, die sie eigentlich gar nicht nötig hätten. Gerade bei "Michiant" das so schön in den Song startet finde ich diese Spielerei eher unnötig. Aber ein Meisterwerk ist Justin Vernon auf "Bon Iver, Bon Iver" doch gelungen und zwar das epochale letzte Lied - "Beth/Rest". Es startet erst wie ein schlechtes 80er Jahre Schnulzenlied. Doch es entfaltet sich dann über die Bridge der Song der wahrscheinlich am repräsentativsten für das komplette Album ist. Eine Mischung aus Fern- und Heimweh.

Und weil es das Album schafft auf der einen Seite solche Emotionen zu wecken und auf der anderen Seite aber doch etwas eintönig auf mich wirkt. Bekommt es drei von fün Zigaretten. Aber am besten hört ihr euch das ganze Album am besten hier selbst mal an und schreibt mir was ihr davon haltet.




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