Donnerstag, 29. Dezember 2011

Die Top 5 Alben 2011 (Andi)

Es ist etwas ruhiger geworden im Blog die letzten Wochen und Tage. Das liegt zum einen daran, dass wir allesamt im universitären Weihnachtsstress steckten und dies auch leider nach den Feiertage auch noch so weitergehen wird. Zum anderen sind wir gerade dabei einige Änderungen am Blog zu Vollziehen. Was das genauer bedeutet werdet ihr dann Anfang nächsten Jahres erfahren. Nichtsdestotrotz werden Marco, Sven und ich noch vor dem neuem Jahr unsere Top 5 veröffentlichen. Anfangen werde ich. Here We Go! Meine Alben aus dem Jahr 2011.

Platz 5: The Head And The Heart - dto. 

The Head and the heart machen Folk-Pop und kommen aus Seattle - neben Portland die Musikhauptstadt der USA. Wenn man die Augen schließt, denkt man unweigerlich an die Söhne von Mumford. Zu dem unglaublich tollen Bandnamen gesellen sich auch wunderbar entspannte Stücke. Das selbstbetitelte Debutalbum kam im Frühjahr 2011 auf mein Musikabspielgerät und verließ es dank sehr abwechslungsreichen Stücken auch bis heute noch nicht. Wenn man die Band bei Youtube sucht findet man auch wunderbare akustik Versionen einiger Stücke. Die sehr warme Stimme von Sänger Josiah Johnson gibt einem ein tolles Gefühl des zu Hause seins.  Wer also entspannten Folk mag, sollte ... nein muss dem Debut von The Head And The Heart eine Chance geben.
Anspieltipp: Lost In My Mind

Platz 4: Thees Uhlmann - dto. 

Irgendwie schafft es dieser Mensch egal was er anstellt immer sympathisch zu wirken. Er macht alles mit einer kindlichen Freude, die seinesgleichen sucht. Auch wenn man ihn nicht kennt, spürt man besonders auf seinen Konzerten die volle Hingabe für seine Sache. Natürlich gibt es auf diesem Album auch Schwachstellen, aber die Attitude stimmt immer! Seine Lyriks wirken, wenn auch ab und an entliehen, immer treffsicher. Welcher Berliner Künstler sonst singt über das geniale Aufwachsen und die Liebe zum Heimatkaff. Ist das uncool ... irgendwie schon ein bisschen. Der Brustton der Überzeugung macht solche Aussagen dann aber doch zu dem was sie sein sollen - ehrlich. Getreu dem Motto: There's nothing cooler than to be yourself. Gekauft Thees!  Platz. 4!
Anspieltipp: Die toten auf dem Rücksitz

Platz 3: Noel Gallagher's High Flying Birds - dto.
Jeder der mich persönlich kennt weiss um meine zwanghafte Faszination um Oasis und allem was dazu zu tun hat. Daher verblüfft es nicht wirklich das Noels Album in meinen Top 5 anzufinden ist. Der Mensch der mich musikalisch höchstwahrscheinlich am meisten geprägt hat. Hat eine Sammlung seiner längst geschriebenen Songs veröffentlicht. Das hört sich überhaupt nicht begeisternd an. Hört man sich das Album dann aber durch merkt man wer solche Hits auf Halde schreiben kann, der ist mit einem unglaublichen Talent gesegnet. Allein der Song "If I had a Gun" ist die gefühlvolle Balade, die ich mir für jedes einzelne der letzten beiden Oasis Alben gewünscht hätte. Also Kinder der Tod von Oasis ist vielleicht gar nicht so schlimm. Lang lebe Noel!
Anspieltipp: If I had a gun

Platz 2: Bright Eyes - The People's Key

Connor Oberst hat den Godmode ähnlich wie Noel schon lange bei mir für sich freigespielt. Er ist einer dieser Künstler die mit Worten Bilder und Atmosphären sehr fein Zeichnen können und dabei nie platt wirken. Genau das gelingt ihm auch bei seinem neuesten Werk "The People's Key". Connors Stimme ist zerbrechlich und eigen wie immer. Aber immer genau richtig, es wird geschriehen wenn es das Lied braucht und gejammert wenn der Song es verlangt. Einfach intuitiv. An guten Songs mangelt es bei "The People's Key" eh nicht trotzdem liegt es mir am Herzen einen Song hervorzuheben der mein persönlicher Hit des Jahres 2011 wurde. Mit "Triple Spiral" hat Conor sich sowohl textlich als auch musikalisch und kompositionstechnisch selbst übertroffen. Man darf nur hoffen, dass das nun doch nicht das letzte Bright Eyes Album sein wird.
Anspieltipp: Triple Spiral

Platz 1: Locas In Love - Lemming

Das Album das mich 2011 aber am meisten inspiriert und berührt hat war Lemming von den verliebten Locas aus Köln. Besonders begeistert hat mich der Abwechslungsreichtum des Album und trotzdem befindet sich eine klare Linie in den Songs. Es geht meisten um die Zwei Seiten einer Medaille. Dabei wird die eine Seite nie vergessen sondern mit verarbeitet. Hervorzuheben gilt textlich sicher der Song "Una Questa" der wunderbar eine wiedersprüchlige Gefühlswelt beschreibt.  Besonders gefällt mir auch der dialogische Gesang zwischen Björn und Stefanie. Beide Stimmen geben den Songs mehr Tiefe und Bedeutung. Das ganze Album regt zu Selbstreflektion an und ist auch primär daraus entstanden. Viele Songs haben für mich was magisches und daher ist Lemmmig auch mein Album des Jahres 2011. Darüberhinaus helfen Abwarten, Magie oder Gewalt auch nicht gegen Alles.
Anspieltipp: Una Questa


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