Donnerstag, 31. März 2011

William Fitzsimmons - Gold In The Shadows

erschienen am 25.3.2011 über Grönland (rough trade)
Wenn man sich mit William Fitzsimmons beschäftigt sollte man wissen, dass es sich nicht um einen klassischen Songwriter handelt, der sich mit seinen Songs selbst therapiert sondern um einen waschechten ausgebildeten Psychotherapeuten. Zudem ist seine Biografie mehr als interessant und hat mehr Autobiographie-potential als das was Politiker oder Sportler so raus hauen. So hat er schon vier Alben produziert. Mit "Gold in the Shadow" kommt nun Sitzung Nummer fünf in die Läden. Ob diese was taugt wird genau ab jetzt behandelt. 

Wer bei William Fitzsimmons große Änderungen ala Christina Aguillera , die sich mit jedem Album in neue absurde Verkleidungen zwingt,  ist hier fehl am Platze. Der gute William macht auch auf "Gold In The Shadow" das was er am besten kann - Lieder über das Leben schreiben. Das Album wird von "The Tide Pulls From The Moon" eröffnet. Dieser überzeugt durch seine zerbrechlich schöne Melodie, die durch wunderbare ruhige Passagen unterbrochen wird. "Beautiful Girl" ist dagegen eher ein sehr klassischer Singer-Songwriter Song,  der Williams ruhig sanfte Psychologen Stimme sehr schön zur Geltung bringt. "The Winter From Her Leaving" und "Wounded Head" am Ende des Albums, sind sich sehr ähnlich und ummanteln den besten Song des Albums, welcher "Bird Of Winter Prey" wäre. Hier zeigt er alles was einen guten Songwriter ausmacht. Sanfte variantenreiche Stimme, wundervoll arrangierte Streicher... Gänsehaut Atmosphäre. Bei "Let You Break" hat sich William dann Unterstützung von Julia (Angus & Julia Stone) geholt. Eigentlich eine passende Kombination jedoch kommt Sie mir in diesem Album eher als Fremdkörper vor. Leider ist nicht das ganze Album so geglückt so rutscht Mr. Fitzsimmons z.B. mit "Psychasthenia" etwas in das Drum'N'Base hintergrundgedudel ab. Aber mit "What Hold" als Rausschmeißer macht er die expermentier und synthiefreude einiger Titel wieder gut. Ein klassischer Fitzsimmons eben.

Ausserdem gibts das Album in der Deluxe Version als auch Akkustikversion, welche eigentlich gelungener ist. Aber hier wird knallhart das Original bewertet und das erhällt genau drei Zigaretten aus meiner musikalischen Kippenschachtel.

P.S.: Auf der Bonus CD gibt es noch einen Song der übergenial ist und sich "From The Water" nennt... Trompeten und so Yeah!

Bewertung:


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